![]() Mystery Alaska
© Oktober 1999 Thompson
Mystery, irgendwo in Alaska. Es ist so kalt und so einsam, daß der einzige Zeitvertreib, den die Dorfbewohner hier haben, aus Eishockey besteht. Dazu gibt es ein wöchentliches Match auf dem Dorfteich. Der Traum eines jeden Jugendlichen ist es natürlich, endlich in die Dorfmannschaft aufgenommen zu werden und möglichst lange darin zu bleiben.
So weit so gut. Jeder ist auch mit diesem Arrangement glücklich. Und als es Mystery eines Tages schafft, sogar ein paar Seiten in der amerikaweit erscheinenden Sports Illustrated zu erhalten, scheint das Glück perfekt. Aber es wird sogar noch gesteigert, durch das Angebot der New York Rangers, ein Schauspiel gegen das Team von Mystery zu liefern. Der Film ist ein typisch amerikanischer Sportfilm, wie er schon oft im Kino zu sehen war. Immer die gleiche Grundgeschichte, immer eine andere Sportart. Diesmal kam Eishockey an die Reihe. Richtige Überraschungen kann der Film keine bieten, auch wenn der Humor nicht zu kurz kommt. Allerdings kann den Schauspielern selber kein Vorwurf gemacht werden, denn obwohl eigentlich alle bis auf Burt Reynolds (völlig ungewohnt mit Vollbart) ziemlich unbekannte Schauspieler sind, spielen sie gut. Auch die Eishockey-Szenen sind gut gemacht und lockern das Geschehen auf. Aber hier kommt auch schon das große Problem des Films zum Tragen: der Film wird nur jene Leute ansprechen, die eishockeybegeistert sind. Den anderen Leuten wird es einfach nicht warm ums Herz werden. Deshalb ist der Film zwar auch für alle Eishockeyfans empfehlenswert, der ganze Rest der Zuseher wird sich während der doch ausgeprägten Sportsequenzen langweilen.
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