![]() Der Diamantencop
© November 1999 Thompson
Als der Diamantendieb Miles Logan (Martin Lawrence) mit seiner Truppe einen riesigen Diamanten stiehlt, wird einer seiner Partner gierig und möchte die ganze Beute für sich alleine. Während der dritte im Bunde unfreiwillig aus dem Leben scheidet, kommt Miles Logan gerade noch mit dem Leben davon und kann den Diamanten sogar noch in einem Rohbau verstecken. Leider wird er kurz danach festgenommen.
Als er nach 2 Jahren wieder aus dem Gefängnis entlassen wird, führt ihn sein erster Weg natürlich zum damaligen Rohbau. Er muss jedoch entsetzt feststellen, dass dieser inzwischen fertig ist und nichts anderes ist als das Hauptquartier der Polizei von Los Angeles. Da es nicht so einfach ist, in ein Polizeihauptquartier zu wandern, die gesamte Ventilation zu durchsuchen und ungestört wieder hinauszuwandern, sieht er die einzige Möglichkeit darin, sich als neuer Polizist auszugeben. Dieser Detective Malone ist sogar unerwartet erfolgreich (sein Wissen von der anderen Seite des Gesetzes kommt ihm natürlich zugute) und so steigt er natürlich sofort in der Achtung der Kollegen. Nur leider kommt er nicht wirklich dazu, den Diamanten zu suchen und ausserdem ist ihm sein Partner von damals schon wieder auf den Fersen und der will auch an den Diamanten. Auch wenn in diesem Film einer der Polizisten (nämlich Miles Logan) eigentlich ein Bösewicht ist, der sich als Cop ausgibt, ist das Ergebnis doch nichts anderes als ein stinknormaler, wenn auch lustiger Cop-Film. Es gibt den unkonventionellen, aber eben erfolgreichen Cop (Miles) ebenso wie den streng nach den Buchstaben des Gesetzes vorgehenden Schreibmaschinencop Carlson (Luke Wilson), der von seinem Partner aber in die richtige Richtung getrimmt wird. Wer sich diesen Film im Kino anschaut, der wird garantiert keine Überraschungen erleben. Der ganze Film ist auf den brilliant auftrumpfenden Martin Lawrence zugeschnitten und seine Partner verkommen fast zu Statisten. Für all jene, die nicht mehr als ein Standardwerk sehen wollen, kann der Film empfohlen werden. Der Rest der Kinobesucher sollte sich das Geld aufsparen und darauf warten, dass es denn Film auch auf Video gibt.
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