![]() Big Daddy
© September 1999 Thompson
Sonny Koufax (Adam Sandler) wird von allen Seiten vorgeworfen, daß er das Leben nicht ernst nimmt und auch selbst nicht erwachsen wird. Und eigentlich stimmt das auch, denn seine einzige Arbeit besteht darin, einmal in der Woche die Gebühr zum Befahren einer Brücke zu kassieren. Ansonsten lebt er völlig vom Schadenersatz, den er von einem erlittenen Unfall erhalten hat.
Auch seine Freundin Vanessa (Kirsty Swanson) wirft ihm dies vor und droht ihm, ihn zu verlassen. Als dann eines Tages Julian (Cole und Dylan Sprouse), das Kind seines Wohnungskollegen, das aus einem One-Night-Stand stammt, vor der Tür steht, entschließt sich Sonny, sich als sein Wohnungskollege auszugeben und nimmt den Kleinen bei sich auf. Doch nun beginnen die Probleme erst, denn trotz diesen drastischen Schrittes trennt sich Vanessa von Sonny, aber ein Adoptivkind kann man nicht mehr zurückgeben. So beginnt Sonny nun seine Tätigkeit als Vater und er geht das unkonventionell an und versucht Julian seine Prinzipien beizubringen. Wieder ein Film von und mit Adam Sandler (er hat auch das Drehbuch geschrieben). Allerdings spielt Adam Sandler nicht so gut, wie er eigentlich spielen könnte und wie er es in The Wedding Singer auch schon getan hat. Aber immerhin, er spielt sich mit diesem Film wieder etwas aus dem Tiefpunkt heraus, in den er sich mit Waterboy hineingespielt hat. Der Rest der Besetzung unterstützt Adam Sandler großartig, vor allem die Zwillinge, die Julian spielen, aber auch Joey Lauren Adams. Alles in allem kann man sagen, der Film ist sehenswert, aber ragt nicht überragend aus der Menge der mittelmäßigen Komödien aus Hollywood heraus.
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