![]() A Civil Action
© 1999 Thompson
Jan Schlichtmann (John Travolta) ist Mitarbeiter und Mitbegründer einer höchst erfolgreichen kleinen Anwaltsfirma. Als ein Umweltfall an ihn herangetragen wird (8 Kinder sind in Woburn an Leukämie verstorben), lehnt er zunächst ab, da - aufgrund des amerikanischen Rechtssystems, in dem Anwälte bei Zivilprozessen ihr Honorar erfolgsgebunden prozentuell aus der erzielten Schadensersatzsumme erhalten - der Fall nicht profitversprechend zu sein scheint. Bei näherem Hinsehen jedoch zeigt sich, daß die zu klagenden Industriebetriebe zwei Großunternehmen sind. So wird der Fall dann doch angenommen und Schlichtmann steigert sich im Laufe des Filmes so in den Fall hinein, daß er sogar sein persönliches Hab und Gut riskiert, um den Fall vor Gericht zu bringen.
Der Film fängt recht gut an, aber leider verflacht er dann zusehends. Die wichtige Handlung verlagert sich immer mehr in den Gerichtssaal und es wird einer der vielen Gerichtsfilme, wie wir sie schon oft gesehen haben. Auch die hervorragenden spielerischen Leistungen von John Travolta., der allerdings praktisch den ganzen Film lang auf der Leinwand zu sehen ist, sowie von William H. Macy, der den Finanzberater Travoltas spielt, können den Film nicht retten.
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