Vertical Limit
© Jänner 2001 Thompson

Vertical Limit

Originaltitel: Vertical Limit

Hold your Breath.

Director: Martin Campbell
Chris O'Donnell, Bill Paxton, Robin Tunney, Scott Glenn, Izabella Scorupco

Runtime: 124 min
Rating: G | PG | PG-13 | R
USA 2000

Peter Garrett (Chris O'Donnell) und seine Schwester Annie (Robin Tunney) haben bei einem tragischen Bergunfall zusehen müssen, wie ihr Vater in den Tod stürzt, um die beiden zu retten. Grund genug für ihn, sich vom Bergsteigen zurückzuziehen und sich gänzlich Naturaufnahmen zu widmen. Annie hingegen reagiert ganz anders darauf und wird eine der besten Bergsteigerinnen. Sie wird eines Tages von Elliott Vaughn (Bill Paxton) gebucht, um ihn zwecks Promotion auf den K2 zu bringen. Trotz aller High-Tech, die Elliot mit aufs Basislager bringt, kann er jedoch nicht das Wetter bestimmen und mitten im Aufstieg werden sie von schlechtem Wetter und einer Lawine überrascht. Peter, der sich zufällig auch im Basislager befindet, versucht nun einen verzweifelten Rettungsversuch, in dem er vor hat, die Verschütteten freizusprengen.

Die Geschichte bis hierher klingt ja gar nicht so schlecht und seit Cliffhanger hat es auch keinen grossen Bergsteigerfilm im Kino mehr gegeben. Der Film startet also unter den besten Voraussetzungen und auch die Anfangssequenz, die den Absturz von Annies und Peters Vater zeigt ist noch recht nett inszeniert. Was dann allerdings folgt, sind nur noch Enttäuschungen. Die Story ist schrecklich und vorhersehbar. Immer, wenn es wirklich interessant würde, gibt es einen Schnitt und Zeitsprung (am schlimmsten in dieser Beziehung ist der nicht vorhandene Abstieg, obwohl ich eingestehen muss, dass ich auf diesen gerne verzichtet hab).

Genauso enttäuschend wie die Story sind die Special Effects. Von einem Film, der im Jahr 2000 gedreht worden ist, darf man sich doch bitte etwas mehr erwarten als Schnee, der so aussieht, als ob man ihn in seiner Freizeit dazu verwenden würde, zerbrechliches Gut beim Verschicken zu schützen. Die Lawinenabgänge, so sie nicht Archivmaterial sind, sind allerdings wiederum sehr gut gemacht. Dort gibt es keinen Grund zur Klage.

Das einzig positiv Erwähnenswerte an diesem Film ist die Schauspielerleistung. Die ist solide und gut. Aber das war dann auch schon alles Positive, das es über diesen Film zu berichten gibt.

Alles in allem ist dies also ein Film, den man ruhigen Gewissens und ohne das Gefühl, etwas versäumt zu haben, auslassen kann und wenn man ihn unbedingt sehen will, soll man besser auf die Fernsehaufführung warten.