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The Fast and the Furious
© Juli 2001 Thompson
LA. Sommer, Sonne, Frauen und heisse Autos. Vor allem schnelle, heisse Autos. Dies und Diebstähle von LKW-Ladungen. Tagsüber arbeiten Dominic Toretto (Vin Diesel) und seine Freunde in einer Autowerkstatt und bearbeiten fremde Autos, in der Freizeit frisieren sie ihre eigenen Autos auf und machen Rennmaschinen daraus. Diese werden dann natürlich auch regelmässig vorgeführt und wer will, kann gegen Dom ein Rennen fahren (Einsatz 10000 Dollar). Eines Tages taucht der weisshäutige Brian Spilner (Paul Walker) auf, setzt sich über jede Gruppenregel hinweg und fordert gleich Dom zum Duell. Er unterliegt ihm zwar, kann aber bei der darauf folgenden Flucht vor der Polizei Dominic überzeugen, dass er ein guter Freund ist...
Ein Vergleich mit Nur noch 60 Sekunden drängt sich sofort auf, wenn man diesen Film hört. Allerdings sind hier die Schauspieler (noch) nicht so bekannt dafür gibt es bessere und längere Autorennen zu sehen. Und auch die Autos, die in diesen Rennen vorkommen sind auch viel cooler. So gewinnt The Fast and the Furious in diesem Aspekt, verliert aber dafür haushoch, wenn man anfängt, die Handlung zu vergleichen, denn eines ist sicher: niemand wird sich diesen Film seiner Handlung wegen anschauen. Denn obwohl mehr Handlung vorhanden ist, als man nach knapp fünf Minuten glaubt, so ist es doch zu wenig und zu löcherhaft und eigentlich nur dazu da, coole Autorennen in Szene zu stellen. Und genau da liegt eigentlich auch die Stärke des Films: in den Kameraeinstellungen der Autorennen. Man sieht - vor allem am Anfang - regelmässig Autos mit komplett überhöhter Geschwindigkeit durch die Strassen jagen und diese Aufnahmen sind schon recht gut. Allerdings ist das leider auch das einzige wirklich Gute, das man über The Fast and the Furious sagen kann. Denn obwohl im Film sogar erklärt wird, warum Dom so gut Autofahren kann und somit der Mann ist, den man herausfordern muss (sein Vater war früher professioneller Rennfahrer), bleibt dieser historische Hintergrund von fast allen anderen Darstellern unbekannt. Nicht einmal von Brian weiss man, warum er so gut fahren kann - und er fährt wirklich gut (ob man bei der amerikanischen Polizei Fahrunterricht erhält?). Alle anderen Figuren bleiben sowieso eindimensional und flach. So bleiben eigentlich auch nur Vin Diesel und Paul Walker nach dem Film im Gedächtnis mit einer Schauspielerleistung die zwar nicht übel, aber auch nicht wirklich umwerfend ist. An der Musik gibt es bei The Fast and the Furious nichts auszusetzen. Sie ist hart und schnell und fällt eigentlich den ganzen Film über nicht negativ auf. Wer also auf aufgemotze Autos und Tunen steht, der wird diesen Film lieben und kann sich auch darauf freuen. Alle anderen sollten den Film mit Vorsicht geniessen und sich von vorherein darüber im Klaren sein, dass nicht Menschen, sondern der Männer liebstes Spielzeug in diesem Film den Ton angeben. | ||||||