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Shrek - der tollkühne Held
© Mai 2001 Aleks
Vor langer langer Zeit, in einem fernen, unbekannten Land, mit Namen Duloc, lebte Shrek. Shrek war nicht wie die anderen bekannten Märchenwesen. Nein, Shrek ist nicht nur ziemlich groß, ungewöhnlich grün und hat schlechte Manieren, er will vor allem nur eins: Seine Ruhe. Kurz: Shrek ist ein Oger. Und Oger werden von Menschen gefürchtet, und deswegen gejagt.
Das löst bei dem armen Oger natürlich eine Reaktion der eremitischen Art aus, und so will er auch nichts anderes als alleine in seinem Sumpf leben und glücklich zu sein.
Doch der böse und gemeine, und vor allem sehr kleine, König Farquaad hat es sich zum Ziel gesetzt, ein perfektes Märchenreich (alà Disneyland) zu errichten und lässt alle Märchenwesen in seinem Königreich einfangen. So erreicht, durch Zufall und auf der Flucht, der sprechende Esel, mit Namen Esel, das Haus von Shrek, und bittet ihn um Hilfe, zusammen mit ihm alle anderen Märchenfiguren wie Pinoccio, der böse Wolf, die drei Schweinchen und viele mehr. Und so macht sich Shrek auf, dem bitterbösen König Faquaad einen Besuch abzustatten, um endlich wieder seinen Frieden zu haben ...... Shrek erzählt ein Märchen, wie wir es alle von unserer Kindheit her kennen und wohl auch geliebt haben. Der von der Welt weggestossene und ungeliebte Oger wird durch Mut, Tapferkeit und Ehrlichkeit zum Helden, rettet das ganze Königreich und zum Schluß findet er das, nach dem er sich so gesehnt hat: Liebe und Anerkennung. Betrachtet man die Geschichte für sich alleine, so erscheint sie nur wenig berauschend, da ähnliches schon in allen Facetten erzählt und dargestellt wurde. Doch, wie schon so oft, macht auch hier die Verpackung aus etwas normalen ein außergewöhnliches Seh- und Hörerlebnis. Wie schon bei Toy Story, Antz und A Bug’s Life kommt auch Shrek so gut wie nur aus dem Computer. Doch wer nun glaubt „sterile“ Animationen und Gesichtsausdrücke vorzufinden, der irrt gewaltig, denn Shrek stellt wohl alles in den Schatten, was man bisher auf der Leinwand gesehen hat. Jede Figur wurde bis ins kleinste Detail dargestellt, vom Faltenwurf des Kleides bis zu den Staubwölkchen beim durchlaufen eines sandigen Feldes. Man ertappt sich immer wieder dabei gebannt und mit offenen Mund auf die vielen kleinen witzigen Details zu starren. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Eddie Murphy verleiht dem Esel seine einzigartige Stimme und einzigartigen Witz, und auch Cameron Diaz (Prinzessin Fiona), Mike Myers (Shrek) und John Lithgow (König Farquaad) geben sich viel Mühe, ihren Charakteren den entsprechenden Flair einzuhauchen. Um es kurz zu machen: Shrek ist ein erfrischendes, vor Witz sprühendes Märchen für alle Kleinen und Junggebliebenen und kann ohne Vorbehalt empfohlen werden. Wer sich nicht darauf einlässt, der ist wie immer selber schuld, und wird nicht unter 5 Schlägen auf die Fußsohlen bestraft. | ||||||