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Komm, süsser Tod
© Jänner 2001 Mario
Inhalt:
Ex-Detektiv Brenner (Josef Hader) hat sich einen neuen Job als Rettungswagenfahrer in Wien gesucht. Dort geht er seiner täglichen Arbeit, dem Transport von Verletzten und gebrechlichen Menschen ins Hospital nach. Das ist auch nicht sonderlich bemerkenswert, wäre da nicht der beinharte Konkurrenzkampf zwischen den Kreuzrittern und der neuen Numero Uno, dem Rettungsbund, die sich buchstäblich die Verletzten vor der Nase wegschnappen. Mit den neuesten Rettungwägen ausgestattet und mit allen Wassern gewaschen, versucht der neue Platzhirsch das kleine Familienunternehmen, in dem Brenner arbeitet, aus dem Markt zu drängen. Die eigentliche Geschichte dreht sich aber um einen Mord. Ein Pärchen wird von einem Kollegen Brenners, den alle nur den Pifke nennen, erschossen. Hansi Munz, Pifke's Beifahrer entdeckt das Pärchen. Der Verdacht fällt sehr schnell auf den Pifke doch ehedem man sich es versieht wird dieser erdrosselt aufgefunden. Hauptverdächtigter diesmal ist der Vater von Angelika, einer Vorstadt-Tussi (Nina Proll), die den Pifke zuvor mitten im Stammlokal der Kreuzritter auf ziemlich intime Art und Weise verwöhnt hatte. Kurze Zeit später richtet Angelika die Bitte an Brenner den wahren Mörder zu finden, um ihren Vater entlasten zu können. Dieser macht sich anfänglich widerwillig an die Arbeit. Nach einem Besuch bei der Konkurrenz und einem Invaliden Ex-Kreuzritter muss Brenner erkennen, dass der eigentliche Übeltäter sein Vorgesetzter Junior ist, der über Leichen geht um seines Vaters Erbe vor dem Konkurs zu retten. Meinung: Tja, allein schon die Tatsache das es erneut ein österreichischer Film in die Kinos geschafft hat ist schon Grund zur Freude. Davon einmal abgesehen ist "Komm süßer Tod" eine nette Mischung aus Komödie, Krimi und Drama österreichischer Façon mit reichlich schwarzem Humor. Es als großes (österreichisches) Kino zu bezeichnen würde wohl etwas zu weit gehen. Ein einfaches "nett" erschiene mir hier doch angemessener. Warum es gerade die Kabarettisten (s. Dorfer, Nowak etc.) sind die hierzulande den Sprung auf die Leinwand schaffen wird mir wohl immer ein Räbleiben. Josef Hader liefert auf jeden Fall eine solide Performance. Seine Rolle nimmt man ihm voll ab, ja man käme fast nicht umhin zu glauben er gäbe sich in Wirklichkeit auch so. Die Nebenrolle des Juniors war für mich deshalb gut gespielt, weil man ihm richtig anmerken konnte wie sehr er seinen Choleriker herauslassen möchte und nur mit letzter Mühe die Ruhe bewahrt. | ||||||