Stuart Little
© April 2000 Thompson

Stuart Little

Originaltitel: Stuart Little

The Little Family just got bigger.

Director: Rob Minkoff
Geena Davis, Hugh Laurie, Jonathan Lipnicki, Michael J. Fox (voice)

Runtime: 84 min
Rating: G | PG | PG-13 | R
USA 1999

Die Familie Little (Geena Davis und Hugh Laurie) hat das Gefühl, dass ihr Sohn George (Jonathan Lipnicki) noch ein Geschwisterchen braucht. Anstatt jedoch selber für selbiges zu sorgen, beschliessen sie, ein Kind auf dem lokalen Weisenhaus zu adoptieren. Dort ist die Auswahl groß und sie entscheiden sich dann schlußendlich für Stuart. Der einzige Haken dabei ist der, daß Stuart eine Maus ist, aber obwohl sie einige Bedenken hat, erlaubt die Weisenhausdirektorin die Adoption der Maus. George ist anfangs etwas enttäuscht von der von seinen Eltern getroffenen Auswahl, am härtesten aber trifft es die Hauskatze Snowbell, die damit leben muss, eine Maus als Besitzer zu haben...

Der Film als solcher ist sehr gut gemacht und die Animationen der Maus sind mit Sicherheit ein Highlight. Man hat eigentlich nie das Gefühl, daß die Maus nur am Ende mittels Computertricks in das Bild projeziert wurde. Nur Jonathan Lipnicki (9 Jahre alt, als der Film gedreht wurde), zeigt manchmal seine Unsicherheit. Geena Davis und Hugh Laurie füllen ihre etwas überzeichneten Charaktere jedenfalls voll aus und spielen sehr gut und überzeugend.

Die Filmkulisse (und eigentlich der ganze Film) sind fast zeichentrickmäßig aufgebaut und so gestaltet, daß sie dem Zielpublikum (Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren) gefallen werden. Erwachsene werden dabei das Problem haben, daß die Story des Films eigentlich nicht-existent ist. Sie ist von vorne bis hinten vorhersehbar und enthält auch keine überraschenden Wendungen.

So muss man sagen, wenn man nicht zu viel Wert auf eine hochinteressante Geschichte legt, sondern auf eine nette Animation, dann ist der Film zu empfehlen, ebenso kann ich den Film jeden empfehlen, der eine Tochter, einen Enkel oder einen Cousin in der Zielgruppe hat.