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ECHOES - Stimmen aus der Zwischenwelt
© Februar 2000 Aleks
Daß es in unserer Welt mehr gibt, als wir durchschnittlichen Erdenbewohner wahrnehmen können sollte uns, insofern wir dem Glauben schenken, was Hollywood uns so alles vormacht, schon lange klar sein. Die menschliche Neugier, all die Dinge zu sehen, die uns verborgen sind: Geister, Vorahnungen und so weiter... hat schon immer unsere Phantasie beflügelt. Aber wahrscheinlich hat es schon seinen Grund, daß wir das alles nicht sehen können oder sollen, scheint doch unser Geist und unser Verstand viel zu klein zu sein, um diese Erfahrungen zu verarbeiten.
Nach dieser sehr dramatischen Einleitung folgt auch schon der sehr dramatische Einstieg in den Film. Söhnchen Jake redet, gerade beim Bad, mit irgendwelchen Unsichtbaren und frägt, den Blick direkt ins Kinopublikum gerichtet:" How is it to be .... DEAD!" Tom (Kevin Bacon), Vater von Jake, läßt sich auf einer Party von seiner Schwägerin hypnotisieren. Ob sie einen Fehler gemacht hat oder einfach nur unfähig war, bleibt dem Urteil des Zuschauers überlassen, sie scheint jedoch Toms Wahrnehmungsbereich nicht nur um ein kleines Stück erweitert zu haben. Schon bald hat er Vorahnungen und als ein Geist mit ihm "Kontakt" aufnimmt scheint klar zu sein, was passiert ist. Nicht so klar für Tom, der steht nämlich die ganze Zeit kurz vorm Überschnappen und versucht verzweifelt herauszufinden, was mit ihm passiert ist... Der Verlauf der Handlung ist mehr oder weniger klar, auch wenn ich ihn hier nicht verraten werde. Es gibt ein paar wirklich sehr gute Szenen (vor allem die Hypnose ist wirklich gut gemacht) und natürlich sehr viele Schockszenen, die mich teilweise in arge Schweißausbrüche brachten... Doch das alles macht noch keinen guten Film. Es gibt einfach zu viele Elemente, die man schon bei Sixth Sense gesehen hat und so wirklich neu ist die Idee der bewußtseinsöffnenden Hypnose auch wieder nicht. Die Schausteller, insbesondere Kevin Bacon, spielen jedoch alle sehr soldie und überzeugend. Man wird aber doch ganz gut unterhalten und verläßt das Kino mit dem wohligen Gefühl, auch diesen Film heil überstanden zu haben. Aus welchen Gründen auch immer. | ||||||