Road Trip
© Juni 2000 Thompson

Road Trip

Originaltitel: Road Trip

The greatest college tradition of all time.

Director: Todd Phillips
Breckin Meyer, Tom Green, Seann William Scott, Paulo Costanzo, Amy Smart

Runtime: 93 min
Rating: G | PG | PG-13 | R
USA 2000

Wieder einmal finden wir uns in irgendeinem amerikanischen College wieder; diesmal Ithaka im Bundesstaat New York.

Wer sich nun einen typischen Teeniefilm erwartet, der liegt falsch, was man mit Road Trip erhält, ist eine College-Komödie gepaart mit American Pie. Denn dass diese Komödie im Kielwasser des Erfolges von American Pie entstanden ist, daran gibt es keinen Zweifel.

Aber der Reihe nach. Also: In diesem Film geht es darum, wie 4 amerikanische Jungs die 1800 Meilen zwischen Ithaka und Austin in Texas zurücklegen, um eine versehentlich aufgegebene Videokassette abzufangen. Diese enthält nämlich die Aufzeichnung eines Seitensprungs von Josh (Breckin Meyer) und gehen soll der Brief an seine langjährige Freundin Tiffany (Rachel Blanchard). Dabei wird Josh begleitet von E.L. (Sean W. Scott), dem Supercoolen, von Rubin (Paulo Costanzo), dem Klugen sowie Kyle (DJ Qualls), dem Papasöhnchen, der nur deswegen mitgenommen wird, weil er als einziger ein Auto hat.

Was dabei interessant ist, ist die Tatsache, dass die Geschichte sich nicht einfach so abspielt, sondern vom einzigen der Clique, der zurückbleibt, nämlich Barry (Tom Green) einer Gruppe von Besuchern des Colleges erzählt wird.

Die Gags in diesem Film bewegen sich zum Teil aber auch recht nahe, manchmal auch schon etwas unter der Linie des guten Geschmacks. Allerdings muss gesagt werden, dass sie im Normalfall doch relativ schnell wieder auf ein erträgliches Niveau ansteigen.

Die Schauspieler sind alle recht gut, auch wenn Breckin Meyer (gewollt oder ungewollt) in seinem Auftreten immer wieder an einen jungen Robin Williams erinnert. Die übrigen spielen genau so, wie man es von ihnen erwartet; nicht besser aber auch nicht schlechter.

Auch wenn dieser Film eigentlich nicht mehr als ein guter Durchschnittsfilm ist, so hat er doch, wie auch 10 Things I hate about you vor einiger Zeit, das gewisse Etwas in sich, das den Besucher fröhlich gestimmt und voll von guter Laune das Kino verlassen lässt.