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Zurück zu dir
© Juni 2000 Thompson
David Duchovny einmal nicht als Agent Fox Mulder sondern als Architekt Bob Rueland. Bei einem Unfall verliert er seine Frau und mit ihr auch seine Lebenslust. Seine Freunde versuchen zwar ständig, ihn zum Ausgehen zu überreden bzw. ihn mit anderen Frauen zusammenzubringen, aber ohne Erfolg.
Aber eines Tages (wie für einen solchen Film so üblich) bei einem dieser "Blind Dates" trifft er auf eine Frau, von der er glaubt, dass sie eine der wenigen ist, die ihn den Schmerz über seine verschiedene Ehefrau vergessen machen. Allerdings ist es nicht die Frau, die ihm vorgestellt wurde, sondern die Kellnerin, die in diesem Lokal - ein irisch-italienisches Restaurant (!) - jobt. Allerdings hat Grace Briggs (Minnie Driver), so der Name dieser Kellnerin, ein Geheimnis, vor etwa ein Jahr zuvor hatte sie eine Herztransplantation und erhielt - genau, erraten! - eben das Herz von Bob Ruelands verstorbener Ehefrau. Was dann folgt, wird witzig, fällt aber selten ins Klischeehafte ab. Man sieht amüsiert zu, wie Grace es zu vermeiden sucht Bob zu erzählen, dass sie eine Herztransplantation hinter sich hat. Ausserdem sieht man, wie Bob langsam wieder zum Leben zurückkommt. Und was dem Film noch um ein Grad witziger macht sind die Familie und die Freunde von Grace. Dabei stechen vor allem der sich proletenhafte aufführende Joe Dayton (Jim Belushi) sowie die kindlich-neugierigen Grosseltern von Grace, allen voran Marty O'Reilly (Carrol O'Connor) hervor. Denn egal wann die Grosseltern ins Bild kommen, man kommt garantiert zum Lachen. Sei es, dass sie ganz unauffällig eine romantische Scheibe für das Liebespaar im Garten auflegen oder aber dass sie sich diskret verdrücken wollen als es den Anschein hat, Grace und Bob würden das Haus betreten. Aber auch David Duchovny spielt den Architekten, der auch schon mal in Arbeiterkleidung am eigenen Bau steht ausgezeichnet und man denkt nur sehr selten an den FBI-Agenten Mulder. Alles in allem ist Zurück zu dir zwar ein Film, der im Grossen und Ganzen ziemlich vorhersehbar ist, aber man sieht ihn sich dennoch recht gerne an und langweilt sich selten. Eine gute und nette Romanze ohne viel Kitsch. | ||||||