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Der amerikanische Neffe
© März 2000 Thompson
Wir befinden uns auf einer kleinen Insel vor der Küste Irlands. Jeder kennt jeden. Alle wissen alles.
Und als eines Tages die nach Amerika ausgewanderte Tochter von Tony Egan (Donal McCann) stirb, schickt sie ihren Sohn Chad (Hill Harper) zu seinem Onkel zurück nach Irland. Das wäre ja an und für sich noch nichts ungewöhnliches, aber Chad ist dunkelhäutig und trägt Rastalocken. Außerdem bringt er mit seiner lockeren Art etwas erfrischendes Leben auf die Insel. Erschwerdend für ihn kommt jedoch die Tatsache, dass genau Aislin (Aislín McGuckin), die er für das schönste Mädchen der Insel hält, die Tochter von Joe Brady (Pierce Brosnan) ist, und Tony Egan und Joe Brady verfeindet sind... Im Grunde ist das ganze eine Romeo und Julia Geschichte, die nach Irland verlegt worden ist. Chad und Aislin dürfen nicht zusammenkommen, treffen sich aber doch immer wieder heimlich. Der einzige große relevante Unterschied ist, dass diese Geschichte hier doch noch ein Happy End hat. Bis auf Pierce Brosnan spielen in diesem Film kaum international bekannte Schauspieler mit, was dem Film aber gar nicht schadet. Und auch Pierce Brosnan, der übrigens den Film mitproduziert hat, hat sich nicht die Hauptrolle unter den Nagel gerissen. Hill Harper und auch Aislín McGuckin spielen gut und schaffen es, den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Immer wieder gibt es auch gleich erfrischende Momente. Was aber den Film zu etwas Besonderem macht und womit er punkten kann und es auch tut, das sind die Stimmungs- und Landschaftsbilder. Eugene Brady versteht es ausgezeichnet, dem Zuseher die Schönheit der Landschaft Irlands näherzubringen und das macht den Film zu einem unvergesslichen Erlebnis. | ||||||