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Ich träumte von Afrika
© November 2000 Thompson
Die wahre Geschichte der italienischen Aristokratin Kuki Gallmann (Kim Basinger) die beschliesst, nach ihrer Hochzeit mit ihrem Mann Paolo (Vincent Perez) und ihrem Sohn Emmanuele (Liam Aiken bzw. Garret Strommen) nach Kenya auszuwandern und dort ein neues Leben zu beginnen.
Der Zuschauer erlebt nun im Folgenden einen Zeitraffer der nächsten 15 Jahre in Africa mit allem was man sich dabei so vorstellt: Kuki schmeisst die Farm, während sich Paolo lieber um die Jagd oder um seine Saufkumpane kümmert. Sie trifft auf wilde Löwen, es gibt einen Sandsturm... Alles in allem ist der ganze Film zu episodenhaft gestaltet. Hugh Hudson hat wahrscheinlich versucht, so viel als möglich vom Buch auch im Film unterzubringen und das führt dazu, dass dem Zuschauer immer wieder kurze Episoden aus dem Leben Kukis vorgesetzt werden, aber eigentlich keine dabei ist, die lang genug ist, dass man sich auch damit identifizieren kann. Fast alle Figuren (bis auf Kuki selber natürlich, die ja in so gut wie jeder Szene zu sehen ist, und Emmanuele) bleiben oberflächlich und zweidimensional. Auch werden immer wieder in kurzen Szenen Dinge angesprochen, die dann wieder fallengelassen werden und für den ganzen Rest des Films in Vergessenheit geraten. Das einzige, womit dieser Film wirklich punkten kann, sind die Landschaftsaufnahmen aus Afrika. Aber das ist auch das mindeste, was man sich von so einem Film erwartet, wenn man ihn anschauen geht. Und auch diese Aufnahmen sind nichts wirklich überraschendes. In jedem Dokumentarfilm über Afrika kann man ähnliche Bilder entdecken. So kann ich abschliessend nur sagen, dass der Film wahrscheinlich jenen Leuten gefällt, die auf Panoramaaufnahmen aus Afrika stehen oder denen afrikanische Musik gefällt. Der ganze Rest des Publikums wird eher enttäuscht nach Hause gehen. | ||||||